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Aktuelles

Eintrag vom 24.09.2019:

 

Ausfahrt zur Berufsfeuerwehr Dresden

 

Am 21.09.2019 unternahm unsere Jugendfeuerwehr zusammen mit den Eltern der Kinder und Jugendlichen einen Ausflug zur Feuerwache 2 (Übigau) der Berufsfeuerwehr Dresden. Mit einem großen Reisebus starteten wir um 7:30 Uhr Richtung Dresden.

Auf der Feuerwache erwartete uns bereits Holger Wersig. Er arbeitet bei der BF Dresden und ist zugleich ehrenamtlich in der FFW Niederbobritzsch tätig.

Holger zeigte und erläuterte uns die Organisation und Abläufe einer Berufsfeuerwehr sowie die technische Ausstattung und den Fuhrpark. Vor allem der riesige Fuhrpark der BF ließ alle staunen. Angefangen vom Kommandowagen, über das HLF und die Drehleiter, bis hin zu den Wechselladerfahrzeugen mit den diversen Abrollbehältern. Die BF Dresden ist bestens ausgestattet. Aber auch der Rettungsdienst ist Teil der Berufsfeuerwehr. Daher erklärte uns ein Mitarbeiter die Aufgaben und Ausstattung eines RTW (Rettungswagen).

Nach Abschluss der Führung ging es wieder Richtung Heimat. Im Gerätehaus gab es dann noch Bockwurst und Wiener.

Allen hat dieser Ausflug sehr gut gefallen. Wir bedanken uns bei Holger für den tollen Rundgang und die interessanten Erläuterungen.

 

 

Jugendfeuerwehr Niederbobritzsch

Tommy Kühn

 

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Eintrag vom 20.09.2019:

 

5. Berufsfeuerwehrwochenende

 

Vom 13.09. bis 15.09. fand das 5. Berufsfeuerwehrwochenende im Gerätehaus in Niederbobritzsch statt. Nach dem Aufbau der Feldbetten wurden die Kinder und Jugendlichen am Freitagabend von unserem neuen Bürgermeister René Straßberger begrüßt. Gemeinsam mit den Eltern wurde gegrillt und ein gemeinsames Spiel sorgte für viel Spaß.

Der Samstag startete sehr früh mit einer Runde Frühsport. Anschließend freuten sich alle umso mehr auf das Frühstück. Weiter ging es mit der Fahrzeugübernahme und Gerätekunde. Dies war noch nicht ganz beendet, da ertönte das erste Mal die Sirene. Das HLF rückte in Richtung Spielplatz aus. Gemeldet wurde ein Fahrradunfall mit zwei verletzten Personen. Als die Sirene das zweite Mal ertönte mussten an der DHG Tankstelle auslaufende Betriebsmittel gebunden und ein Einlaufen in die Kanalisation verhindert werden. Als drittes wurde ein Werkstattbrand im Gerätehaus gemeldet. Zwei Personen mussten aus den verrauchten Räumen gerettet werden. Anschließend führten die Kinder die Brandbekämpfung und Ventilation durch.

Noch vor dem Mittagessen der vierte Einsatz: brennender Holzstapel auf dem Sportplatz. Nach einer kurzen Einweisung in die Lage durch den Gruppenführer wurde der Verteiler gesetzt und mit zwei C-Hohlstrahlrohren die Brandbekämpfung durchgeführt. Eine Nachkontrolle erfolgte mit der Wärmebildkamera.

Das Mittagessen hatten sich, nach diesem einsatzreichen Vormittag, alle verdient. Es gab Spaghetti Bolognese, gekocht von der Gaststätte „Goldener Löwe“.

Gerade fertig mit dem Essen erklang die Sirene. Alle begaben sich zügig in die Fahrzeughalle und warteten auf den Einsatzauftrag. Doch dieser Alarm stellte sich als Fehlalarmierung heraus und alle waren froh über die anstehende Mittagsruhe.

Während sich die Kinder noch ausruhten, erhitzen die Betreuer mittels zweier Kochplatten Wachs und bereiteten alles Weitere vor, damit nach der Mittagsruhe Fackeln gebastelt werden konnten.

Der nächste Einsatz ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Im Wohngebiet galt es ein Tier vom Baum zu retten. Die Kinder brachten die Steckleiter in Stellung und konnten so das Tier wieder der Besitzerin übergeben.

Anschließend fuhren alle auf den Sportplatz und starteten zur Löschi-Expedition. Dieses Spiel stärkte die Kommunikation und Zusammenarbeit untereinander. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde es immer besser und alle hatten sichtlich Freude. Zur Belohnung gab es, bei herrlichem Sonnenschein, für jeden ein Eis.

Es folgte ein weiteres Feuer an diesem Tag. Das HLF rückte in den Hof des Jugendclub aus, um einen brennenden Holzhaufen zu löschen. Auch dieses Feuer konnte schnell gelöscht werden, denn die Zusammenarbeit und die Handgriffe klappten immer besser.

Im Anschluss wurden noch die letzten Fackeln fertiggestellt bevor es zum Abendessen ging. Dafür hatten sich die Betreuer noch etwas Spezielles einfallen lassen. Alle wurden mittels einer Feuerwehrleine an den Handgelenken verbunden. Ein gutes Miteinander sowie die Absprache untereinander waren somit notwendig.

Den Abschluss des Tages bildete eine Nachtwanderung mit unseren selbst gebastelten Fackeln in Richtung Juchhöh. Im Wald angekommen musste die eine Gruppe eine Person mit der Wärmebildkamera suchen die andere Gruppe eine weitere Person mittels Lampen.

Der Sonntagmorgen war nichts für Langschläfer. Dreiviertel sieben riss das Heulen der Handsirene die Mädchen und Jungen aus dem Schlaf. Zügig ging es zum letzten Einsatz des diesjährigen Berufsfeuerwehrwochenendes. Ein Garagenbrand verlangte von allen noch einmal höchste Konzentration und vollen Einsatz. Die Kinder und Jugendlichen meisterten auch diesen Einsatz souverän und so ging es zurück zum Gerätehaus, wo schon das Frühstück wartete.

Das 5. Berufsfeuerwehrwochenende endete mit einer kleinen Auswertung und dem Überreichen der Teilnahmeurkunden. Es war auch diesmal wieder ein großer Erfolg. Durch die realitätsnahen Einsatzszenarien konnten die Kinder und Jugendlichen ihr, in den Ausbildungsdiensten, erlerntes Wissen praxisnah umsetzen und vertiefen. Darüber hinaus zeigte sich wieder die Wichtigkeit von guter Kommunikation und Kameradschaft für erfolgreiches Agieren in verschiedensten Situationen.

Ein großes Dankeschön gilt der Wehrleitung, den Eltern der Kinder, den freiwilligen Helfern und Unterstützern und der Gaststätte „Goldener Löwe“.

 

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Eintrag vom 20.09.2019:

 

Kreisjugendfeuerwehrtag in Oederan

 

Auch dieses Jahr sind wir mit unserer Jugendfeuerwehr wieder zum Kreisjugendfeuerwehr-Wochenende eingeladen worden. Diesmal war vom 23. bis 25. August 2019 die Jugendfeuerwehr Oederan Gastgeber für 33 Jugendfeuerwehren des Landkreises Mittelsachsen. Wir sind mit 13 Kindern und Jugendlichen sowie drei Betreuern angereist.

Im Gewerbegebiet von Oederan angekommen haben wir unser Mannschaftszelt, ein Betreuer-Zelt und einen Pavillon aufgebaut. Nach einer kurzen Pause wurde das Wochenende offiziell beim Appell von der Kreisjugendfeuerwehrleitung eröffnet. Die Gelegenheit, bei der alle teilnehmenden Jugendfeuerwehren beisammen standen wurde gleichzeitig für ein Gruppenfoto genutzt.

Für den Freitag war damit der offizielle Teil auch schon beendet. Anschließend gab es für die Kinder die Möglichkeit mit anderen Jugendfeuerwehren zu spielen und sich besser kennenzulernen.

Am nächsten Morgen hieß es für die Kinder und Betreuer: Früh aufstehen. Geweckt wurde halb sieben und um sieben gab es Frühstück. Danach gab es eine Besprechung aller Betreuer, bei der der Plan für die anstehende Ortsrallye vorgestellt wurde und noch einzelne Fragen geklärt werden konnten. Dieses Jahr gab es keinen vorgegebenen und eingezeichneten Weg auf der Karte. Wir mussten uns anhand der 44 gestellten Fragen einen eigenen Weg durch Oederan suchen. Schwierig, aber nicht unmöglich. Der Weg führte unter Anderem durch die Innenstadt, über den Marktplatz und in das Webereimuseum. In diesem konnten sich die Kinder und Jugendlichen frei bewegen und sich informieren. Natürlich war es auch für uns Betreuer interessant.

Während alle Jugendfeuerwehren in der Stadt unterwegs waren sind die Veranstalter durch das Lager gegangen und haben die Zelte der einzelnen Gruppen kontrolliert. Dabei achteten sie darauf, dass die Zelte und die einzelnen Schlafplätze aufgeräumt und sauber sind.

Nach einer Verschnaufpause waren die Sportlichkeit und das Geschick der Kinder bei der Lagerolympiade gefragt. Es galt acht Stationen zu bewältigen und Punkte zu sammeln. Dabei verlangten manche Stationen, wie zum Beispiel der heiße Draht, Geschicklichkeit und eine ruhige Hand, manche Stationen Schnelligkeit, zum Beispiel beim Schubkarrenrennen, als auch Zielgenauigkeit beim Leinensack-Zielwerfen.

Unsere Jugendfeuerwehr hat sich wacker geschlagen, auch wenn es die Sonne und das lange Warten an manchen Stationen nicht einfach gemacht haben. Trotzdem hat es nicht an Spaß gefehlt.

Nach einem anstrengenden Tag ging es nach der Lagerolympiade schließlich zum Abendbrot und zum abendlichen Spiel und Spaß. Auch an diesem Abend konnten sich alle einen Film anschauen.

Am Sonntag klingelte der Wecker halb acht. Schnell haben die Kinder nach dem Aufstehen ihre Sachen zusammengepackt und die Feldbetten zusammengebaut. Somit konnten nach dem Frühstück die Zelte zügig abgebaut und verladen werden. Halb elf wurden dann die Sieger der Ortsrallye und der Lagerolympiade gekürt. Zudem wurde ein Eimer mit Putzutensilien an die Jugendfeuerwehr ausgegeben, deren Zelt nicht aufgeräumt war. Natürlich wanderte dieser Eimer nicht in unsere Hände.

Bei der Ortsrallye belegten wir den 29. und bei der Lagerolympiade den 28. Platz.

Rückblickend auf das Wochenende hat es allen, Betreuern und Kindern, viel Spaß bereitet. Es gab viel zu lachen und zu entdecken. Auch, wenn die Platzierung besser hätte sein können, so war es dennoch ein erfolgreiches Wochenende, denn diese Wochenenden sorgen für starken Zusammenhalt untereinander. Die Kameradschaft macht einen Großteil des Erfolgs der Feuerwehr aus, denn allein funktioniert hierbei nichts.

Nächstes Jahr werden wir natürlich wieder dabei sein.

 

Bilder: https://www.kfv-mittelsachsen.de/jf-tag-zeltlager-kjf-rb-freiberg/

 

 

 

Eintrag vom 19.06.2019:

 

Am 26.05.2019 feierte der Bobritzscher Faschingsclub sein 20-jähriges Jubiläum auf der Freilichtbühne in Niederbobritzsch. 

Unsere Jugendfeuerwehr war ebenfalls mit dabei. Interessierte Kinder und Erwachsene erhielten Infos über die Jugendfeuerwehr (Feuerwehr) und konnten u.a. ein "Feuer" mit der Kübelspritze löschen.

 

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Eintrag vom 19.06.2019:

 

Kommunaler Jugendfeuerwehrtag und Wettkampf um den Pokal des Bürgermeisters

 

Der diesjährige Kommunale Jugendfeuerwehrtag fand gemeinsam mit dem Wettkampf um den Bürgermeisterpokal, welcher alle zwei Jahre ausgetragen wird, am 11. Mai in Oberbobritzsch statt.

Während der Begrüßung wurde die Gelegenheit genutzt, sich bei Heiderose Schönherr zu bedanken, da Sie zu ihrem Geburtstag Spendengelder gesammelt und die beträchtliche Summe an die Jugendfeuerwehren der Gemeinde aufgeteilt hat. Dafür möchten wir auch an dieser Stelle noch einmal unser herzliches Dankeschön aussprechen!

 

An dem Wettkampf um den Pokal des Bürgermeisters nahmen wir mit zwei Mannschaften teil. Je einmal in der Wertungsgruppe III (Mädchen bis 14 Jahre) und in der Wertungsgruppe IV (Jungen bis 18 Jahre). Bei den Läufen mussten unsere Kinder und Jugendlichen nicht nur ihr Bestes in der Gruppenstafette zeigen, sondern auch, dass echte kleine Feuerwehrmänner und -frauen nicht aus Zucker bestehen. Denn während es bei Ankunft und Aufbau angefangen hatte, stellenweise zu tröpfeln, verschlechterte sich das Wetter am Vormittag zunehmend zu starkem Regen. Nach den zwei Durchläufen aller Wertungsgruppen ging es für alle in das ordentlich vorgeheizte Gerätehaus.

 

Getrocknet, aufgewärmt und mit Nudeln gestärkt ging es am Nachmittag weiter. Das Oberbobritzscher Team hatte das Programm kurzfristig dem Wetter angepasst, sodass die Ortsrallye auf die Nähe des Gerätehauses und des Alten Sportplatzes komprimiert und darauf geachtet wurde, dass es überall Unterstellmöglichkeiten gab. Doch bei dem zweiten Teil des Tages hatten wir um einiges mehr Glück mit dem Wetter.

In ausgelosten Gruppen hatten unsere Kinder und Jugendlichen insgesamt 12 Stationen zu meistern. Dabei waren ihre unterschiedlichsten Fähigkeiten gefragt: beispielsweise ihr Wissen beim Quiz und der Ersten Hilfe, ihre Kreativität bei der Pantomime und ihre Koordination, sowie gutes Teamwork beim Gemeinschafts-Sackhüpfen. Bei allen gestellten Aufgaben mussten die Gruppen Zusammenhalt und Kameradschaft mit den anderen Orts(jugend)feuerwehren der Gemeinde beweisen, was auch später in der aktiven Einsatzabteilung von enormer Bedeutung sein wird.

 

Während der Auswertung der Ortsrallye hatten die Kinder erst einmal ein bisschen Freizeit. Dann folgte auch schon die Siegerehrung sowohl vom Pokal des Bürgermeisters als auch der Rallye. Unsere „kleinen Mädchen“ belegten den zweiten Platz. Die „großen“ Jungs konnten sich den Sieg erkämpfen.

 

Abschließend gab es noch ein breit gefächertes Grillbuffet, bevor nach und nach alle den Heimweg antraten.

An dieser Stelle möchten wir uns bei Oberbobritzsch für den außerordentlich gelungenen Tag bedanken.

 

Danke! auch den zahlreichen Helfern, ob Eltern oder Kameraden für eure Mithilfe. Ohne euch wäre unsere Teilnahme an diesem Tag nur schwer, wenn überhaupt möglich gewesen.

 

Unser größter Dank gilt aber unseren Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Niederbobritzsch. Die Mädels haben bei ihrem ersten Wettbewerb in dieser Zusammensetzung gezeigt, dass sie bereits jetzt ein gutes Team sind und in Zukunft mit der Erfahrung und Training auch ganz weit kommen können und auf Großes hoffen lassen. Und unseren Jungs stand der Ehrgeiz schon beim Lauf ins Gesicht geschrieben. Im Training hatten sie sich zwar auch gesteigert, aber zu diesem Wettkampf unterboten sie ihre Trainingszeit um Längen und wurden dafür auch mit dem Sieg belohnt.

Mädels, Jungs, ihr alle habt uns wirklich stolz gemacht! /LG

 

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